| Titel: |
Warum deine Anwendung den SQL Server langsam macht (und nicht umgekehrt) |
| Vortragsart: |
Breakout Session auf Fachkonferenz |
| Datum: |
30.09.2026 15:30 bis 16:30
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| Dozent(en): |
Thorsten Kansy |
| Preis: |
Siehe Veranstaltungs-Website |
| Ort: |
Mainz, Rheingoldhalle |
| Veranstaltung: |
BASTA! Herbst 2026 |
| Veranstalter: |
Software und Support Media |
| Inhalt: |
„Der SQL Server ist langsam.“ Dieser Satz fällt in Projekten erstaunlich früh - oft lange bevor jemand tatsächlich untersucht hat, was die Anwendung mit der Datenbank macht. In der Praxis liegt die Ursache jedoch selten im Datenbanksystem selbst, sondern in der Art, wie Anwendungen mit ihm kommunizieren. Zu viele kleine Abfragen, Chatty APIs, falsche Transaktionsgrenzen, unparametrisierte Statements, ORM-Fehlkonfigurationen oder unbedachte LINQ-Konstrukte führen dazu, dass selbst leistungsstarke Server permanent blockieren, neu kompilieren oder unnötig Daten übertragen müssen. In dieser Session zerlegen wir typische Interaktionsmuster zwischen .NET-Anwendungen und SQL Server und zeigen anhand realer Beispiele: • warum 1.000 schnelle Queries langsamer sind als eine einzige gute • wie ORMs unbeabsichtigt Table Scans erzeugen • was Parameter Sniffing wirklich auslöst • weshalb fehlende Transaktionsdisziplin Blocking und Deadlocks produziert • wie Netzwerk-Roundtrips Performance zerstören • warum „mehr Hardware“ fast nie das Problem löst Wir betrachten dabei nicht nur SQL-Abfragen, sondern die gesamte Kette: vom C#-Code über ADO.NET / Entity Framework Core bis zum Execution Plan im SQL Server. Das Ziel ist kein Datenbank-Tuning-Workshop, sondern ein Perspektivwechsel: Die Datenbank ist kein externer Service, sondern Teil Ihrer Anwendung. Und viele Performanceprobleme entstehen genau an dieser Grenze. |
| Link zu Details: |
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